Neue Publikation zum Thema Sinnorientierung im Coaching

Cover des Buches von Björn Migge Sinn des Lebens
Im deutschen Sprachraum hat die Sinnorientierung der Franklschen Schule generell und die Übertragung auf Fragen der Mitarbeiterführung speziell lange Zeit eher ein randständiges Dasein geführt. Zunehmend aber erscheinen Publikationen, die Licht in dieses Dunkel bringen. Eine davon hat gerade Björn Migge vorgelegt mit der zweiten Auflage seines Buches „Sinnorientiertes Coaching“ , das sich mit dem Transfer der Sinnorioentierung speziell in das Coaching beschäftigt.
Der Titel ist 2026 erschienen im BOD (Books on Demand-Verlag) in Hamburg, kostet 25 € in der Printversion uind umfasst knapp 550 S.
Was muss man darüber wissen?
Das Buch hat eine Stärke in seiner Breite der Aspekte und Ansätze, die es zum Thema versammelt. Deswegen ist es ein gutes Handbuch für Praktiker und Profis, die sich hier in viele Aspekte der GEschichte und Methodik vertiefen können.
Das Buch hat eine Schwäche in der Breite der Aspekte und Ansätze, denn es ist (als Lesebuch) oft redundant, lässt manchmal einen roten Faden vermissen, weil es viele Perlen nacheinander aufreiht. Die Perspektive des Bandes läuft aber eigentlich auf das Werk Viktor Fankls zu, der erst im dritten der vier Abschnitte Präsenz bekommt. Konzeptuell könnte man hier und auch an anderen Stellen also schärfen.
Wer mehr wissen will, findet meine ausführliche Rezension im Coaching-Magazin des Rauen-Verlages hier.
Was ist das Fazit?
Die Kritik tut der Tatsache keinen Abbruch, dass wir ein umfangreiches und mit vielen Lektürehinweisen versehenes Handbuch vorliegen haben. Das Thema ist außerdem deswegen bedeutsam, weil sich an der Schnittstelle von Sinnorientierung und Coaching nur wenige wirklich taugliche Hilfen (sei es in Literatur oder Weiterbildung) wirklich anbieten.